Dienstag, 28. Mai 2013

el mirage


Endlich mal wieder ein Update aus Übersee! Gegenstand des Berichts ist unser Wochenendtrip nach El Mirage in der Mojave Wüste. Und der begann mit einem Tankstopp.


Leider war unser Timing nicht optimal. Denn Freitagnachmittag ist so ziemlich der ungeeignetste Zeitpunkt für Fernfahrten im Grossraum Los Angeles. Aber der El Camino konnte so endlich mal seine Stau-Qualitäten unter Beweis stellen.


Immerhin hatte die Fahrerin ihr Lachen nicht verloren.


Mit dem Ende der Zivilisation und dem Beginn der Wüste entspannte sich auch die Verkehrslage. Just cruising... und kilometerlange Güterzüge.


Immer wieder spannende Felsformationen.


Kurz vor Sonnenuntergang begegneten wir malerischen Joshua Trees. Und es war Zeit für den Endspurt, denn zum Übernachten hatten wir uns nicht ein Hotelbett, sondern das Seebett ausgesucht.


Pünktlich zum Sonnenuntergang erreichten wir den heiligen Boden von El Mirage.


Seit 1938 veranstaltet die Southern California Timing Association genau hier auf dem ausgetrockneten Bett des El Mirage Sees ihre Speed Trials, also Rennen bzw. Rekordfahrten bei denen es alleine um die Höchstgeschwindigkeit geht. Genau, ähnlich wie in Bonneville in Utah, wo jeden Sommer die Speedweek stattfindet. Im Gegensatz zu Bonneville ist El Mirage allerdings kein Salzsee. Der Boden ist deshalb weniger Weiss sondern vielmehr sandfarben und ziemlich staubig.


Ein unvergessliches Erlebnis, bei Einbruch der Dunkelheit über das steinharte, topfebene Seebett ins scheinbare Nirgendwo zu rollen.


Hier hilft kein Navi beim Bestimmen der Fahrtrichtung. Karte und Kompass sind angesagt.


Allmählich bekommen wir Gesellschaft. Die Richtung scheint zu stimmen.


Entlang des ehemaligen Seeufers, parallel zur 1.3 Meilen langen Rennpiste, zieht sich der Campingbereich. Ein Camper sorgt sogar für Burning Man Feeling.


Unser Quartier für die Nacht: das Hotel El Camino. Mit Dixieklo in Gehdistanz. Und wie es sich für eine richtige Wüste bei Nacht gehört, sind der Wind garstig und die Temperaturen äusserst frisch.


Das Licht kurz vor und während Sonnenaufgang ist ein Traum für jeden der gerne fotografiert.


Wer später schnell sein will, muss früh aufstehen. Die technische Abnahme findet kurz nach 7 Uhr morgens statt.


Es kommt Bewegung ins Hotel El Camino.


Buongiorno.


Auch im Fahrerlager erwacht das Leben.


Die Zuschauer machen sich bereit.


Die meisten Teilnehmer werden von Push Cars oder Push Trucks angeschoben, da die Getriebeübersetzung auf Höchstgeschwindigkeit und nicht auf Beschleunigung ausgelegt ist.


Sie sagt nicht wo es lang geht, denn es geht geradeaus, aber sie weiss wann es los geht.


Die Teilnehmer starten in den unterschiedlichsten Kategorien, je nach Fahrzeugkonzept, Motorisierung usw.


In der Wüste kann es auch ganz schön warm werden. Zum Glück haben wir Mai und es geht ein Wind, denn im Sommer wird es hier locker über 40 Grad.


El Mirage ist auch immer ein super Treffpunkt. Hier Dave von den ACES.


Die saubersten Dixieklos westlich des Mississippi.


Wer alles mitbekommen will, ist am besten auf mindestens zwei Rädern unterwegs.


Auch einige Motorräder waren am Start.


Die "Roadsters" gibt es schon fast so lange wie die Rennen in El Mirage.


Kustom-Legende Gene Winfield ist auch im Alter von 85 Jahren noch immer aktiv dabei.

Kommentare:

  1. Cooler Bericht, ihr seid richtig zu beneiden. El Mirage oder Boneville stehen auf meiner to do Liste weit oben.
    Grüsse aus der kalten Schweiz
    Roland

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  2. Hi Roland, merci. Ja da musst du unbedingt mal hin. El Mirage ist mehrmals pro Jahr, und kaum 2 Stunden Fahrt von L.A. entfernt.
    Gruss aus SoCal
    Marc

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